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Pflegeanleitung Raptor


Der Gedanken sich einen Raptor anzuschaffen, sollte gut überlegt werden. Auch ist anzuraten, dass man über ein wenig Grundwissen verfügt. Raptoren sind sehr anspruchsvolle Zeitgenossen. Aufzucht und Erziehung sind aufwendig und für Unerfahrene ist es ratsam, sich durch einen Experten unterstützen zu lassen.
Vorsorglich sollte man schon mal Platz schaffen, da ein Raptor zwar am Anfang noch klein und gut unterzubringen ist, aber im ausgewachsenen Zustand doch einen gewissen Platz in Anspruch nimmt. An dieser Stelle ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Raptoren auf keinen Fall in der Wohnung zu halten sind! Man kann sie zwar "stubenrein" bekommen, aber dann werden sie sehr schnell unzufrieden und launisch. Raptoren brauchen viel Freiheit, sie lieben es bei sonnigem Wetter auf einer Wiese herumzutollen, wohingegen sie kaltes und nasses Wetter verabscheuen. Natürlich sind sie am liebsten mit anderen Spielkameraden zusammen, schließlich sind sie ja Herdentiere.
Bei guter Erziehung kann man es schaffen, dass der Raptor sich wie ein frommes Lamm benimmt, macht man aber etwas falsch oder lässt ihn gar zu lange unbeachtet, so kann es sehr schnell zu Herzkrankheiten kommen oder sie reagieren übellaunig und bockig.
Hat man seinen Raptor dann einmal erzogen und ist er ein wenige älter, so ist er sehr anhänglich und gibt einem viel Freude zurück. Fremden gegenüber sind sie meist sehr aufgeschlossen - allerdings sollten diese auch schon ein wenig Erfahrung mit diesen Geschöpfen mitbringen.
Wegen seines doch recht strengen Geruchs und weil es natürlich nicht gerade die saubersten Zeitgenossen sind, sollten sie allerdings in Keller, Garage oder so gehalten werden.
Eine Fütterung zwischendurch ist nicht notwendig, es reicht aus, sie vor einem Aufenthalt auf einer Wiese gut zu versorgen und natürlich sollte man den Raptor im Anschluss entsprechend säubern. Hierbei muss man aufpassen, dass man sich nicht verletzt - schließlich sind es keine Stubentiger, sondern ausgewachsene Raubtiere.