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Ende einer Legende - der letzter Flug vom Airwolf 500

Bei herrlichem Wetter und mäßigem Wind wurde der Airwolf wieder in die Luft gelassen. Der Anfang fing gut an, alles schien zu klappen. Angefangen hat es mit ein wenig gemütlich schweben und es wurden ein paar Fotos gemacht.
Dann haute er in Richtung Einbeck ab! Okay, er kam wieder zurück, so muss es sein. Dann aber ab in Richtung Andershausen/Kuvental... Rumgedreht, Nase zu uns und Nick nach vorne und er kam nicht!!

Ging immer weiter weg, kam nicht mehr hoch und irgendwas hat nicht gestimmt! Er stand definitiv angespitzt mit der Nase zu uns, aber kam nicht und wurde weiter weggedrückt. :-(
Dann ließ die Leistung nach und ich konnte nur hoffen, dass ich mir die Absturzstelle gut eingeprägt hatte. Mein Freund hatte in dem Moment den Motor ausgemacht, damit er nicht auch noch läuft, wenn er aufschlägt.

Auto hektisch beladen, haben wir alles? Halt, da liegt noch ein Akkustecker. Eingesteckt und weg. Wohin? Richtung Andershausen und dann links rein zu den Feldern... Puh. Wollte noch links schreien, da war der Feldweg auch schon vorbei. Also den ersten Weg direkt in Andershausen nehmen und links rein.
Wohin dann? Zu dem Masten der Stromleitung, das war mein Fixpunkt, da hatte ich ihn zuletzt gesehen.
Also links runter zum Feld und was sehe ich da weiter hinten??? Nein! Da liegt er, der weiße Bauch zu uns gezeigt, seitlich im abgemähten (und schon wieder umgegrabenen) Feld. Am Ende vom Feldweg noch rechts weiter, damit wir näher kommen und hin zum Wolf.

Bilanz?
- Rumpf - Schrott
- Hauptrotorblätter - eines defekt
- Adapterplatine - Schrott, Pins verbogen
- Arduino Chip - Schrott, da verbogen
- Heckgestäge - unbestimmt, muss gepürft werden
- Taumelscheibenhalterung - gebrochen
- Eventuell diverse Wellen krum - müssen wir prüfen
- Heckrohr verbogen - macht ne Biegung nach oben, Scoprion?
- Akku total deformiert - ist zum Glück nicht hochgegangen!
Wir haben ihn noch vor Ort auf dem Feldweg demontiert um wenigstens Servos, Motor, Regler und HC zu testen - wenigstens die Elektronik fühlte sich noch gut an. :-)

Was uns stutzig machte: Der Motor war nicht mehr beim Hauptzahnrad dran, kann er sich durch den Absturz gelöst haben? Was genau ist passiert? So ganz geklärt ist es nicht. Wir hatten aber schon beim letzten Flut ein Problem mit der Leistung, als wenn der Regler das zusätzlichen Gewicht vom Rumpf nicht packt.


Bilder

vor dem Flug noch schön entspannt in der Sonne stehen
Flug: 1. Bild 19:43:39, letzte Bild 19:44:36 Uhr - Danach noch mind. 1 Minute oder mehr geflogen.
Absturzstelle, Haube weg, Akku getrennt, weiße Einzelteile verstreut.
Der Arduino Chip mit seiner Adapterplatine - Schrott :-(
Ausbau von der Mechanik, damit wir das genaue Ausmaß erkennen können